Für effiziente VR-Planung in Halocline empfiehlt sich der Boxen-Import für Betriebsmittel und „CAD (Fein)“ für detaillierte Bauteile. Das reduziert Rechenlast und ermöglicht flexible Anpassungen. Bei ungeordneten Modellen ist die Bauteil-Option hilfreich.
Anleitung
Beim CAD-Import in Halocline stehen mehrere Darstellungsarten zur Auswahl. Je nach Ziel und Inhalt des Modells eignet sich eine bestimmte Variante besser, um flüssig in VR zu arbeiten und gleichzeitig effizient zu planen. Eine bewusste Auswahl des Imports unterstützt eine klare Struktur und spart Rechenleistung.
Empfehlung für eine deine Planung
- Für Betriebsmittel wie Regale oder Arbeitstische bietet sich der Import über Boxen an. Diese Objekte lassen sich flexibel verändern, skalieren oder erweitern.
- Produkte und Bauteile profitieren häufig von der Darstellung über CAD (Fein).
Übersicht der CAD-Importoptionen
CAD (Grob)
- Darstellung: Abbildung des Originalmodells mit einfacher Außenkontur
- Störkanten: Entsprechen dem Außenmaß
- Bearbeitbarkeit: Nicht zerlegbar oder skalierbar, aber verschiebbar, drehbar und einfärbbar
- Interaktion in Performance: Beweglich
- Typische Einsatzbereiche: Maschinen, Anlagen oder Roboterzellen – dort, wo die Außenabmessungen für die Visualisierung und Kollisionsplanung ausreichen
CAD (Fein)
- Darstellung: Detailgetreue Wiedergabe der Modellgeometrie
- Störkanten: Geometrienah
- Bearbeitbarkeit: Wie bei CAD (Grob), mit höherem Detailgrad
- Interaktion in Performance: Beweglich
- Typische Einsatzbereiche: Produktbauteile oder Einzelkomponenten, bei denen präzise Geometrien relevant sind
Boxen
- Darstellung: Abstraktion des Modells in einfache geometrische Formen
- Störkanten: Sind der Modellhierarchie angenähert
- Bearbeitbarkeit: Objekt ist zerlegbar, skalierbar, erweiterbar, verschiebbar und einfärbbar
- Interaktion in Performance: Unbeweglich
- Typische Einsatzbereiche: Betriebsmittel wie Regale, Montagewagen oder Vorrichtungen, die weiterentwickelt oder verändert werden
Bauteile
- Darstellung: Geometrisch angenäherte Boxen, unabhängig von der internen Modellstruktur
- Störkanten: An der Geometrie orientiert
- Bearbeitbarkeit: Objekt ist zerlegbar, skalierbar, erweiterbar, verschiebbar und einfärbbar
- Interaktion in Performance: Beweglich
- Typische Einsatzbereiche: CAD-Modelle mit fehlender oder unbrauchbarer Hierarchie – die Geometrie bleibt erkennbar, ohne auf die ursprüngliche Struktur angewiesen zu sein
Technische Hinweise zur Performance
Modelle mit hoher Detailtreue, wie bei der Option „CAD (Fein)“, benötigen mehr Rechenleistung. In VR kann dies zu längeren Ladezeiten, Ruckeln oder verzögertem Speichern führen. Eine abstrahierte Darstellung über Boxen oder Bauteile reduziert diese Belastung deutlich.
Es lohnt sich, je nach Nutzungssituation zu entscheiden, wo ein detailliertes Modell sinnvoll ist und wo eine vereinfachte Darstellung ausreicht.
Flexible Bearbeitung nach dem Import
Wird ein Modell über die Boxen-Option eingebunden, stehen nachträglich viele Bearbeitungsmöglichkeiten offen. Größere Boxen lassen sich gezielt entfernen, um darunterliegende Strukturen sichtbar zu machen. So kann die Planung schrittweise angepasst und verfeinert werden.
Für den gezielten Import einzelner Bauteile bietet Halocline Assembly eine praktische Möglichkeit zur Auswahl relevanter Komponenten.
Kollisionserkennung deaktivieren
In den VR-Einstellungen lässt sich die Kollisionserkennung für CAD-Importe deaktivieren. Diese Option erleichtert es, Modelle als Grundlage zu nutzen und anschließend in Halocline neu aufzubauen oder anzupassen – insbesondere bei der Arbeit mit abstrahierten Boxen.
Import von einzelnen Bauteilen
Wenn du nur Teile eines CAD-Modells in Halocline Layout importieren möchtest, nutze Halocline Assembly für die Selektion von Bauteilen.