Ein mittelständisches Produktionsunternehmen mit ungefähr 500 Mitarbeitern stand vor der Herausforderung, ein neues Hallenlayout zu entwickeln und bestehende Arbeitsbereiche effizienter zu gestalten.
Ziel war es, die geplante Produktionsfläche optimal zu strukturieren, Materialflüsse zu verbessern und Mitarbeitende frühzeitig in den Prozess einzubeziehen.
Für die ersten Planungsschritte nutzte das Team Halocline Basic, um auf einer Fläche von bis zu 1.000 m² ein Groblayout der neuen Fertigungsbereiche zu erstellen.
Die Planung konnte realitätsnah, nachvollziehbar und strukturiert umgesetzt werden – ohne den Aufwand klassischer 2D-Layouts.
Zu Beginn war die Planung geprägt von 2D-Plänen, die nur schwer verständlich waren.
Abstimmungen dauerten lange, Anpassungen waren fehleranfällig, und Mitarbeitende konnten sich die räumlichen Zusammenhänge kaum vorstellen.
Für die Neugestaltung der Halle suchte das Unternehmen nach einem Werkzeug, das:
- die Planung im Maßstab 1:1 ermöglicht,
- Abstimmungen zwischen Planung, Produktion und Management vereinfacht,
- Änderungen schnell sichtbar und überprüfbar macht.
Mit Halocline Basic fand das Team eine Lösung, die diese Anforderungen erfüllte – und zugleich einfach zu bedienen war.
Vorgehensweise
Schritt 1: Grundriss importieren - die Planungsbasis schaffen
Als erster Schritt wurde der bestehende Hallengrundriss in Halocline importiert.
So entstand eine maßstabsgetreue Arbeitsumgebung, auf deren Basis alle weiteren Planungen aufgebaut wurden.
Vorgehen in Halocline Basic:
- Grundrissdatei (z. B. DXF oder Bild) importieren
- Wände, Säulen und Tore anhand der Vorlage nachziehen
- Maßstab und Orientierung überprüfen
- Zonen für Produktion, Lager und Logistik festlegen
Dadurch entstand ein realistisches, digitales Abbild der Halle – die Grundlage für alle weiteren Planungsschritte.
→ Mehr im Workflow: Layoutplanung
Schritt 2: Groblayout erstellen - Strukturen sichtbar machen
Auf Basis des Grundrisses wurden nun Maschinen, Regale und Arbeitsplätze platziert.
Die Objektbibliothek von Halocline bot dafür eine Vielzahl an Standardbausteinen, die einfach per Drag-and-drop eingefügt werden konnten.
Wichtige Arbeitsschritte:
- Maschinen- und Montagebereiche positionieren
- Verkehrs- und Materialwege markieren
- Arbeitszonen voneinander trennen
- Objekte mit Bezeichnungen und Farben strukturieren
So entstand ein funktionales Groblayout, das für erste Abstimmungen genutzt wurde.
Das Team konnte direkt erkennen, wo Engpässe, überlappende Wege oder ungenutzte Flächen entstanden.
→ Mehr im Workflow: Von Grob zu Fein – Von Desktop zu VR
Schritt 3: Wechsel in 3D und VR - realitätsnah prüfen und anpassen
Nachdem das Groblayout stand, wurde es in 3D und VR geöffnet. Dadurch konnten Raumwirkung, Abstände und Wegeführungen realitätsnah überprüft werden.
Typische Arbeitsschritte in Halocline Basic:
- 3D-Ansicht aktivieren und Raumgefühl prüfen
- Abstände und Zugänglichkeiten kontrollieren
- Layoutpositionen direkt in VR verschieben oder anpassen
- Rückmeldungen aus dem Team unmittelbar einarbeiten
So wurden mögliche Schwachstellen früh sichtbar – etwa zu enge Wege, ungünstige Maschinenpositionen oder unübersichtliche Materialzonen – und konnten sofort korrigiert werden.
→ Mehr im Workflow: Von Grob zu Fein – Von Desktop zu VR
Schritt 4: Layout speichern und dokumentieren - Planung absichern
Mit der Basic Lizenz konnten Projekte gespeichert, wieder geöffnet und fortlaufend weiterentwickelt werden – ein zentraler Vorteil gegenüber der Free-Version.
Durch die iterative Arbeit im 3D-Modell wurden Maschinenpositionen, Materialflüsse und Arbeitsabstände schrittweise optimiert.
Wichtige Arbeitsschritte:
- Änderungen direkt im 3D-Modell umsetzen
- Planungsstände speichern und laden
- Screenshots und Dokumentationen für Abstimmungen erstellen
- finale Version als Kommunikationsgrundlage nutzen
- Export in 2D als PDF-Datei oder in 3D als Step-Datei
Das Ergebnis war ein abgestimmtes, realitätsnahes Layout, das sowohl intern als auch extern genutzt werden konnte – etwa für Lieferanten oder Managemententscheidungen.
→ Mehr im Workflow: Ergebnisse teilen
Ergebnisse und Mehrwerte
Durch die strukturierte Arbeit mit Halocline Basic konnte das Unternehmen:
- die Planungszeit deutlich reduzieren,
- Abstimmungen beschleunigen und Missverständnisse vermeiden,
- Layoutänderungen direkt sichtbar und überprüfbar machen,
- Mitarbeitende aktiv in die Gestaltung einbeziehen,
- ein belastbares, dokumentiertes Endlayout erstellen.
Das Ergebnis war eine transparente, realitätsnahe und partizipative Planung, die den Produktionsstart effizienter und sicherer machte.
Fehler, die sonst erst in der Umsetzung sichtbar geworden wären, konnten bereits in der Planungsphase behoben werden.
Hinweis zu Halocline Free und Basic
Die gezeigte Vorgehensweise ist mit der Basic Lizenz vollständig umsetzbar.
Im Vergleich zur Free-Version bietet Halocline Basic folgende Zusatzfunktionen:
- Planbare Fläche bis 1.000 m² statt nur 10×10 m
- 2D- & 3D-Exporte möglich
- Import von CAD-Daten (.stp, .step, .jt) möglich
- 2D-Skizzen (.pdf) exportierbar
- 3D-Daten (.step) exportierbar
Kurz gesagt
Halocline Basic ist der nächste logische Schritt nach der Free-Version, um Layoutplanungen nicht nur zu visualisieren, sondern dauerhaft zu strukturieren, zu optimieren und abzusichern.